01 | Seminar

Starke Leitung - Starkes Team

Partizipativ leiten,

ohne die Richtung zu verlieren

Mitarbeitende beteiligen, Verantwortung teilen sowie Entscheidungen gemeinsam gestalten – und dabei das Leitbild Ihrer Organisation im Leitungshandeln lebendig werden lassen.

Ein Inhouse-Führungskräfteseminar für Teamleitungen und Führungskräfte in Wohlfahrtsverbänden und sozialen Einrichtungen.

1-tägig, individuell auf Ihre Situation anpassbar, mit Praxisfällen, Reflexion und konkreten Anregungen für Ihr Führungshandeln.

Team-Entwicklung

02 | Ausgangslage

Das Dilemma zwischen Leitungsverantwortung und Partizipation

Teamleitungen stehen zwischen unterschiedlichen Erwartungen: Fachkräfte wollen ihre Erfahrungen und Kompetenzen einbringen, Mitverantwortung übernehmen und Entscheidungen mitgestalten. Andererseits wissen sie, dass sie als Teamleitung die letzte Verantwortung tragen. Das bedeutet im Zweifelsfall Begrenzung und Weisung.

Daraus können sich Spannungen entwickeln.

Was entscheide ich selbst? Was kann das Team selbst oder mitentscheiden? Wie vereinbaren wir uns, wenn unterschiedliche Interessen aufeinander treffen?

Wer immer wieder und zu schnell Verantwortung selbst übernimmt, wird immer mehr zur zentralen Anlaufstelle für Entscheidungen und Probleme. Wer Beteiligung ermöglicht, ohne einen klaren Rahmen zu setzen, schafft dagegen neue Unklarheit. 

Partizipative Teamleitung erfordert sowohl eine definierte Mitbeteiligung als auch eine klare Leitungsposition – immer orientiert am Leitbild und den Werten des Verbands.

3 Dimensionen der partizipativen Führung

03 | Perspektivwechsel

Partizipativ leiten heißt nicht, die eigene Leitungsposition zu schwächen

Partizipation braucht Rahmen und Richtung

Fachkräfte stärker in die Mitverantwortung zu nehmen bedeutet nicht, jede Entscheidung gemeinsam zu treffen und die eigene Verantwortung als Teamleitung aus der Hand zu geben. Vielmehr geht es darum Entscheidungen, die im Team oder von den Fachkräften selbst getroffen werden können, auch dort zu belassen. 

Dabei ist das Leitbild eine wichtige Orientierung, wenn es um die richtige Balance geht, Hier finden sich bereits grundlegenden Aussagen, wie sich die Organisation selbst sieht, welche Werte sie leiten  und was das für die Personalführung bedeutet.

Partizipative Leitung transportiert diese Leitbild-Orientierung in die  Teamleitung. Deshalb kann sie niemals Werte-neutral oder effektivitätsgeleitet sein. Dieses Zusammenwirken von Leitbild und partizipativer Leitung hat das Ziel, die Fachkräfte im Verband zu einer Dienstgemeinschaft zu formen. Das zu ermöglichen ist Aufgabe der Teamleitung. Gleichzeitig hat sie dafür zu sorgen, dass die Entscheidungen und die Verantwortlichkeiten mit dem verbandlichen Auftrag verbunden bleiben.

So wird aus dem Leitbild und den Werten des Verbands mit partizipativer Teamleitung eine gelebte Dienstgemeinschaft mit profilierter Teamleitung und motiviertem Team.

04 | Leitung-Team-Fachkräfte

Partizipation beginnt mit klaren Entscheidungsräumen

Partizipation verhindert nicht Verantwortung, sondern ordnet sie beuwsster zu.

Entscheidend ist deshalb die Frage: Was kann auf welcher Ebene entschieden werden und wer entscheidet was.

Nicht jede Entscheidung muss von der Teamleitung getroffen werden. Nicht jede Entscheidung ist eine Team-Entscheidung. Nicht jede Aufgabe braucht eine gemeinsame

Klarheit entsteht, wenn Entscheidungsräume bewusst gestaltet werden.

Entscheidungsräume der partizipativen Führung

So wird die Teamleitung in ihrer Zuständigkeit klarer, verbindlicher und zugleich entlastet

Fachkräfte erhalten den Raum, den sie eigenständig gestalten können. Das Team übernimmt dort Mitverantwortung, wo gemeinsame Entscheidungen sinnvoll sind. Die Zuständigkeit der Teamleitung liegt bei der Gesamtverantwortung sowie bei der Unterstützung des Teams.

Partizipative Leitung bedeutet: Verantwortung teilen, ohne die Leitungsverantwortung abzugeben. 

05 | Partizipation vs. Pseudo-Partizipation

Beteiligung ist mehr, als das Team nach seiner Meinung zu fragen

Partizipation entsteht nicht schon dadurch, dass die Fachkräfte nach ihrer Meinung gefragt werden.

Echte Beteiligung bedeutet: Perspektiven im Team werden aufmerksam gehört, sie können Entscheidungen beeinflussen und die daraus entstehenden Ergebnisse werden gemeinsam getragen.

Wo Entscheidungen längst feststehen, wenn das Team befragt wird,  bedeutet das lediglich eine Inszenierung von Beteiligung. Das sorgt für Frust und De-Motivation.

Pseudo-Partizipation: 

  • Meinung im Team wird pro forma abgefragt 
  • Entscheidungen sind durch die Teamleitung  grundsätzlich schon getroffen 
  • Einfluss von Team-Perspektiven ist unklar 
  • Verantwortung bleibt ausschließlich bei der Teamleitung 

?

Wie gelingen

gute Entscheidungen?

Echte Partizipation: 

  • Team-Persprektiven werden aktiv einbezogen 
  • Entscheidungsräume sind transparent 
  • Beiträge des Teams können Entscheidungen beeinflussen
  • Verantwortung wird entsprechend der Entscheidung zugeordnet

Beteiligung wird glaubwürdig, wenn sie Einfluss ermöglicht. 

06 | Partizipation ist eine Haltung

Partizipative Führung beginnt mit der eigenen Haltung

Partizipative Teamleitung ist keine bloße Methode. Sie stellt die Frage, wie die Teamleitung Verantwortung versteht. Und sie braucht eine angemessene Antwort, wie die Leitung mit dem Fachkräfteteam zusammenarbeiten will.

Eine partizipative Haltung bedeutet: Vertrauen, Klarheit und Offenheit für die unterschiedlichen Perspektiven im Team sowie die Bereitschaft,

Maßgeblich ist der gemeinsame Orientierungsrahmen, das Leitbild und die Werte des Verbands bzw. der Einrichtung.

Leitbild und Werte geben Orientierung

Sie helfen, zu klären: 

Leitbild und Werte

Was ist uns wichtig?

Welche Werte sollen das Leitungshandeln bestimmen?

Orientierung

Wofür tragen wir Verantwortung?

Was sind Ziele und Auftrag?

Führungskultur

Was bedeutet Beteiligung bei uns?

Was sollen Fachkräfte und Teams mitgehalten? 

Entscheidung und Verantwortung

Wie treffen wir Entscheidungen?

Was wird gemeinsam und was von der  Leitung entschieden?

Partizipative Teamleitung so gestalten, dass aus Leitbild und Werte gelebte Dienstgemeinschaft wird.

Ein Leitbild wirkt nicht dadurch, dass es auf dem Papier steht. Es entfaltet dort seine Wirkung, wo Teamleitung, Entscheidung und Zusammenarbeit im sinne des Leitbilds ein stimmiges Konzept bilden.

07 | Partizipation – die Leitungsperspektive

Nicht hat nur über partizipative Teamleitung sprechen. Teamsituationen konkret bearbeiten.

Partizipative Teamleitung wird dort relevant, wo es im Alltag problematisch wird.

Wenn Entscheidungen immer wieder bei der Leitung landen. Wenn Verantwortlichkeiten unklar sind. Wenn unterschiedliche Erwartungen aufeinander treffen. Oder wenn die Beteiligung des Teams gewünscht ist, aber niemand genau weiß, an welcher Stelle oder in welcher Weise.

Deshalb arbeiten wir im Seminar mit konkreten Situationen, die in Ihrem  Alltag für „Sand im Getriebe“ sorgen.

01 – Klären 

Was ist die konkrete Situation?

02 – Einordnen 

Wer soll hier entscheiden oder beteiligt werden?

03 – Gestalten

Wie können Verantwortung und Beteiligung transparent und angemessen zugeordnet werden?

08 | Der Nutzen für Sie

Was sich in Ihrer Teamleitung verändern kann

Das Seminar verschafft Ihnen Klarheit darüber, wie partizipative Teamleitung in Ihrer Organisation bzw. in Ihrer Einrichtung sinnvoll umgesetzt werden kann.

Dabei geht es nicht um ein fertiges „Best-Practise“-Konzept. Partizipative Teamleitung wird dort relevant, wo es im Alltag problematisch wird.

Wenn Entscheidungen immer wieder bei der Leitung landen. Wenn Verantwortlichkeiten unklar sind. Wenn unterschiedliche Erwartungen aufeinander treffen. Oder wenn die Beteiligung des Teams gewünscht ist, aber niemand genau weiß, an welcher Stelle oder in welcher Weise.

Deshalb arbeiten wir im Seminar mit konkreten Situationen, die in Ihrem  Alltag für „Sand im Getriebe“ sorgen.